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15.07.05

Fragen des Agrarmarktes erörtert

 

Niedersächsisches Landvolk sprach in Leeseringen mit privatem Agrargewerbe

Leeseringen (ah). Das Präsidium des Niedersächsischen Landvolks führte im Kraftfutterwerk Fehse in Leeseringen ein Gespräch mit der Arbeitsgemeinschaft des privaten Agrargewerbes (agw).
Landvolkpräsident Werner Hilse, dessen Stellvertreter Otto Deppmeyer und Franz-Josef Holzenkamp sowie weitere Vertreter des Landvolks erörterten mit Vertretern der agw die Entwicklungstendenzen der Niedersächsischen Agrar- und Ernährungswirtschaft nach der GAP-Reform sowie Wettbewerbsfähigkeit und Finanzierungsprobleme in der EU. Ein Thema war auch die Bürokratie.
Am Nachmittag folgte für Journalisten der Fach- und Regionalpresse ein Pressegespräch nach einer Firmenbesichtigung des Lohnunternehmens Horst Degener in Linsburg. In dem Gespräch wurden aktuelle Fragen des Agrarmarktes und der agrargewerblichen Wirtschaft erörtert. Zuvor ging es um die angelaufene Ernte. Dr. Claus Möllmann, agw-Geschäftsführer, sagte: "Wir erwarten eine gute Ernte etwas über dem Durchschnitt mit guter Qualität."
Bruno Fehse, Geschäftsführer des Fehse-Kraftfutterwerkes, führte die Gäste durch seinen Betrieb. Das Werk fertigt Mehlfutter, Schweinefutter und Rindfutter. Die Firma beschäftigt 70 Mitarbeiter und schlägt im Jahr rund 300 000 Tonnen Futtermittel, Getreide und Düngemittel um. "Dank unseres optimalen Standortes an der Weser bekommen wir 30 Prozent der Rohware per Schiff", sagte Fehse.
In Leeseringen und in den Standorten Nienburg, Jeseritz, Goldbeck und Groß Börnecke verfügt Fehse über Düngemittellager. In Nienburg und Groß Börnecke gibt es darüber hinaus eine Mischdüngerstation. Flüssigdünger kann in Nienburg, Leeseringen und Groß Börnecke bereitgestellt werden. Um die Kunden schnellstmöglich zu beliefern, setzt Fehse zehn 40-Tonnen-Schwerlastzüge, einen 7,5-Tonner und einen 2,8-Tonner ein

Quelle: Die Harke vom 15.07.2005